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Basisversorgung

Was Ihre Krankenkasse trägt. Die meisten Untersuchungen machen wir in Hamm (Sieg) selbst – das erspart Ihnen den Facharzttermin in vier Wochen.

Vorsorge und Prävention

Vorsorgetermine finden bei uns getrennt von der Akutsprechstunde statt: mehr Zeit, keine Wartezeit zwischen erkrankten Patienten.

Check-up 35, Hautkrebs-Screening, Krebsvorsorge für Männer, Impfstatus und Laborkontrollen bekommen einen eigenen Termin in einem eigenen Zeitfenster. Wer zur Vorsorge kommt, sitzt nicht zwischen Menschen mit Fieber und Husten.

Wir gehen die Befunde in Ruhe mit Ihnen durch und sagen Ihnen, was daraus folgt und was ausdrücklich nicht. Wo eine weitere Untersuchung sinnvoll ist, vereinbaren wir sie direkt im Anschluss.

Ärztin bespricht einen Befund mit einem Patienten
  1. Hausärztliche Grundversorgung

    Der erste Anlaufpunkt für alles: akute Beschwerden, Infekte, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Blutdruck, Schilddrüse, Vorerkrankungen. Wir kennen Ihre Geschichte und behalten Ihre Medikamente im Blick. Wo eine Fachärztin nötig ist, überweisen wir gezielt und lesen den Befund mit Ihnen zusammen.

  2. Telefonsprechstunde

    Für Befunde, Laborwerte und kurze Rückfragen rufen wir Sie zurück, statt Sie ins Wartezimmer zu bitten. Melden Sie sich am Empfang für einen Rückrufwunsch an. Wir sagen Ihnen ein Zeitfenster, damit Sie nicht den ganzen Tag ans Telefon gebunden sind.

  3. Videosprechstunde

    Eine vollwertige Sprechstunde per Bild und Ton, für alles, was keine körperliche Untersuchung braucht. Sie brauchen ein Gerät mit Kamera und eine E-Mail-Adresse; den Link schicken wir kurz vor dem Termin. Rezepte und Krankmeldungen können wir im Anschluss elektronisch ausstellen.

  4. Hausbesuche nach Absprache

    Für Patientinnen und Patienten, die die Praxis nicht mehr erreichen können, kommen wir nach Absprache ins Haus.

  5. Vorsorgeuntersuchungen

    Der Check-up 35 prüft alle drei Jahre Blut, Urin, Blutdruck und Risikofaktoren für Herz, Kreislauf, Nieren und Diabetes – einmalig auch schon zwischen 18 und 34. Die Krebsvorsorge für Männer ab 45 kommt jährlich dazu. Wir besprechen die Ergebnisse in Ruhe und sagen Ihnen, was daraus folgt und was nicht.

    Kosten übernimmt Ihre Krankenkasse.

  6. Hautkrebsvorsorge

    Ab 35 zahlt die Kasse alle zwei Jahre das Hautkrebs-Screening – und wir machen das seit Jahren selbst, gründlich, ohne Umweg zum Hautarzt. Wir sehen die gesamte Haut an, vom Kopf bis zwischen die Zehen, und dokumentieren auffällige Male. Was verdächtig ist, klären wir sofort weiter, statt Sie mit einem Termin in drei Monaten nach Hause zu schicken.

    Kassenleistung ab 35, alle zwei Jahre.

  7. Impfungen und Reiseimpfungen

    Wir impfen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission: Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Gürtelrose, Pneumokokken, Grippe, Corona. Vor einer Fernreise gehen wir Ihr Reiseziel durch und sagen Ihnen, welche Impfungen sinnvoll und welche vorgeschrieben sind. Bringen Sie Ihren Impfpass mit, dann sehen wir sofort, was fehlt.

  8. Ultraschall

    Bauchorgane, Schilddrüse und Gefäße untersuchen wir im Haus – ohne Strahlung, ohne Wartezeit auf einen Facharzttermin. Leber, Galle, Nieren, Bauchschlagader, Halsschlagadern und Beinvenen lassen sich damit sehr genau beurteilen. Unsere Untersucher sind nach den Standards der DEGUM zertifiziert.

    DEGUM-zertifizierte Ultraschalldiagnostik.

  9. EKG: Ruhe, Belastung, Langzeit

    Das Ruhe-EKG dauert fünf Minuten und zeigt Rhythmus und Durchblutung des Herzens. Beim Belastungs-EKG auf dem Ergometer sehen wir, was unter Anstrengung passiert – oft der entscheidende Befund. Das Langzeit-EKG zeichnet 24 Stunden auf und findet Rhythmusstörungen, die nur gelegentlich auftreten.

  10. Langzeit-Blutdruckmessung

    Ein kleines Gerät misst 24 Stunden lang automatisch, auch nachts. Das zeigt, ob Ihr Blutdruck wirklich erhöht ist oder nur in der Praxis, und ob die Nachtabsenkung funktioniert. Auf dieser Grundlage stellen wir Medikamente gezielt ein statt nach Momentaufnahmen.

  11. Lungenfunktion

    Sie atmen in ein Mundstück, wir messen, wie viel Luft Sie wie schnell bewegen. Das trennt Asthma von COPD und zeigt, ob eine Therapie greift. Die Untersuchung tut nicht weh und dauert etwa zehn Minuten.

  12. Schlafapnoe-Screening

    Wenn Sie laut schnarchen, morgens wie gerädert aufwachen oder tagsüber wegnicken, kann nächtliche Atemaussetzer dahinterstecken. Sie bekommen ein kleines Messgerät für eine Nacht zu Hause mit; am nächsten Tag lesen wir es aus. Das ist die Vorstufe zum Schlaflabor und erspart vielen den Weg dorthin.

  13. Hörtest

    Ein Tonaudiogramm zeigt, in welchen Frequenzbereichen Ihr Gehör nachgelassen hat. Das ist der erste Schritt, bevor Sie zum Hörgeräteakustiker gehen. Wir prüfen dabei auch, ob nicht einfach nur Ohrenschmalz die Ursache ist.

  14. Labor

    Blutbild, Leber, Niere, Schilddrüse, Blutzucker, Blutfette, Entzündungswerte und Urinstatus laufen über unser Partnerlabor; die meisten Ergebnisse liegen am nächsten Tag vor. Laktose- und Fruktose-Atemtests machen wir bei uns im Haus. Sie können die Ergebnisse telefonisch oder per Videosprechstunde besprechen, ohne noch einmal herzukommen.

  15. Wundmanagement

    Nach einer Operation oder bei chronischen Wunden – offenes Bein, diabetischer Fuß, Druckstellen – versorgen wir nach zertifiziertem Standard. Wir wählen die Auflage passend zur Wundphase, dokumentieren den Verlauf mit Fotos und stimmen uns mit Pflegediensten und Chirurgie ab. Verbandwechsel planen wir so, dass Sie feste Termine haben.

  16. DMP-Programme

    Für Diabetes Typ 2, koronare Herzkrankheit, Asthma und COPD gibt es strukturierte Behandlungsprogramme der Krankenkassen. Sie bedeuten feste Kontrolltermine, klare Zielwerte und Schulungen – und messbar weniger Krankenhausaufenthalte. Die Einschreibung übernehmen wir, die Teilnahme kostet Sie nichts.

  17. Patientenschulungen

    In kleinen Gruppen üben wir, was im Alltag zählt: Blutzucker deuten, Inhalator richtig benutzen, Blutdruck selbst messen, Ernährung umstellen. Geschult wird von unseren dafür ausgebildeten Medizinischen Fachangestellten. Die Termine liegen am späten Nachmittag, damit Berufstätige teilnehmen können.

  18. Lungenkrebs-Früherkennung

    Neu für starke Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75: eine Niedrigdosis-Computertomografie kann Lungenkrebs Jahre früher finden, als Beschwerden es tun. Ob Sie infrage kommen, hängt an den Packungsjahren – wir rechnen sie mit Ihnen aus und beraten ehrlich über Nutzen und Fehlalarme. Passt es, überweisen wir in ein zugelassenes Zentrum.

    Neu: Beratung zur Pack-Year-Berechnung und Überweisung.

    Packungsjahre ausrechnen

  19. Beratung zur Patientenverfügung

    Eine Patientenverfügung nützt nur, wenn sie medizinisch eindeutig ist. Wir gehen die Formulierungen mit Ihnen durch, erklären, was Begriffe wie „künstliche Ernährung“ im Ernstfall bedeuten, und halten Ihren Willen in der Akte fest. Bringen Sie einen vorhandenen Entwurf und, wenn möglich, Ihre Vertrauensperson mit.

Diagnostik im Haus

  • Drei Mitglieder des Teams am Ultraschallgerät
  • Ultraschallbild auf dem Monitor des Geräts
  • Blutentnahmeröhrchen in Nahaufnahme
  • Arzt am Behandlungsplatz im Gespräch mit einer Patientin

Etwas nicht gefunden?

Hausärztliche Medizin lässt sich nicht vollständig auflisten. Wenn Sie nicht sicher sind, ob wir Ihr Anliegen abdecken: rufen Sie an, wir sagen es Ihnen in zwei Minuten.

Holzlamellen an der Front des Anmeldetresens